Wie wär’s mit einer Fleischkarte?!

Ich als Omnivore, der Fleisch nur noch auf den Sonntagbraten legen will, und aufgrund einer gewissen Bequemlichkeit und mangelnder Übung es selten schafft gescheit vegan zu kochen – und zudem Fleisch als Speise schätzt – bin für die Idee einer Fleischkarte:

Meine Idee wäre, ein tiergerechtes, traditionelles und auch langes, bequemes, gesundes und erfülltes Leben den Tieren zu ermöglichen; die mit uns verwachsenen, kulturevolutionär genutzten und gezüchteten Eigenschaften zu genießen – indem man die Erzeugnisse klar rationiert!

Wenn es nur ein gewisses Kontingent Milch gibt, nur ein gewisses Kontingent Fleisch, nur ein gewissen Kontingent Käse und so weiter, dann sollte man eine tierfreundliche, gute und pflegliche Tierhaltung mit den daraus resultierenden Produkten ermöglichen können. Ebenso könnten Fette und alle weiteren „Abfall“-Produkte, das Gelatin und alles andere, was noch so in der Industrie zerfließt, kontrolliert werden. Das Wohl der Tiere müsste in einer sehr strikten Neuausrichtung der Agrarindustrie die oberste Priorität sein. Kalbfleisch zu verbieten, oder es zumindest Babykuhfleisch nennen, wie es South Park vorschlägt, wäre auch eine ernste Überlegung.

Mehr lesen

Hallo lieber Fußballgott,

ich bin’s, der Flo. Ja, komisch, wir haben noch nie miteinander gesprochen. Und dann noch über’s Internet. Aber du bist ja sicherlich ein moderner Gott. Ich hab eine Bitte, die von Herzen kommt:

Lass doch bitte die Deutschen schnell aus der WM rausfliegen, ja?
Ihr nationales Ego momentan ist mehr als widerwärtig und angesichts der reichhaltigen Produktpalette wird dir doch sicherlich auch schwach im Magen. Das verstehst du als altruistischer Weltbürger doch sicherlich. Hast du eigentlich einen Magen?

Mexiko könnte ich dir vorschlagen. Oder ein anderes liebes kleines Land, was sonst oft vergessen wird und den Mythos Weltmeister viel eher gebrauchen könnte als die aufgeblasenen Gestalten, die hier bereits wieder den Aufstand gegen Andere proben.

Hab ein schönes Wochenende – falls du denn unseren Kalender teilen solltest.
Mit liebsten Grüßen,
Flo.

PS:
Falls er in deiner Nachbarschaft wohnt, drück Jesus lieb von mir. Er soll nicht traurig sein, Menschen können echt kacke sein.

Schlamm & Stacheldraht – Sauereien auf europäischem Boden, die man eigentlich vergessen glaubte

Fuck ey! Mir war nicht bewusst, dass das in der Ukraine schlammige Grabenkämpfe sind. Eigentlich bin ich mir ja, wie wahrscheinlich viele, den Kämpfen fast gar nicht bewusst.

Ich dachte bei dem Thumbnail erst, Youtube biete mir irgendein Battlefield-Gameplay-Video an und hab mich über die Grafik und die AK gewundert.

Und plötzlich kommen Bilder von Otto Dix und anderen hoch…


Otto Dix – Mahlzeit in der Sappe (Lorettohöhe), 1924

Mehr lesen

Asterix, ein Kindercomic?

Youtube war mir heute besonders gnädig und bot mir an, zum Frühstück die Prüfung rund um den Passierschein A38 aus dem Klassiker „Asterix erobert Rom“ von 1976 zu schauen. Nebst eines Kommentars einer/s Angestellten im öffentlichen Dienst, dass es genau so zuginge – „und wenn wir keine Bürger zum Trietzen haben, treiben wir uns selbst in den Wahnsinn“ – gab es eine kurze, eher auf Einzeilern aufbauende Diskussion, ob Asterix nun ein Comic für Erwachsene oder für Kinder sei.

Mehr lesen

„So this is how Star Wars dies… With thunderous applause.“ – eine Polemik

Viel zu spät am Abend habe ich mal wieder geschaut, was es so neues von der Mark-Hamill-Front gibt. Ihr wisst schon, Luke, aka „A New Hope“, der Vader nicht mal aufgab, als dieser seinen eigenen Sohn dem Imperator übergab – Symbol für Hoffnung und die Tugend der Jedi. Der erst von Disney vergewaltigt und sterben gelassen wurde, auf dem Set geknechtet und in seinem kreativen Feedback missachtet, nur um ihn dann nach seiner Kritik scheinbar mit gewissen Vertragsklauseln zurück zu pfeifen.

Dieser Komplex interessiert mich momentan sehr, ist es doch der Kampf einer Ikone der Nerdkultur (Mark Hamill ist als Synchronstimme noch viel mächtiger) gegen das widerliche System Hollywoods.

Mehr lesen